Springer Singgemeinschaft e.V.

Es wurde 1 8 3 8 ein Singverein errichtet

Vor nunmehr 180 Jahren hat es sich so zugetragen, dass in uns‘rer kleinen Stadt sich ein Chor gegründet hat. Vorbehalten war das singende Recht aber nur dem männlichen Geschlecht!

Man sang L i e d e r bis zur späten Stunde,
und t a f e l t e am Biertisch in fröhlicher Runde.

Die Herren Döring, Fock und Janus waren die chorischen Leiter, man sang „unter Männern“ fröhlich, frisch und heiter, bis dann der Herr Köhler kam und die Leitung übernahm. denn ab 1957 wurde es gemischt, Sopran und Alt haben den Gesang erfrischt.

1991 war ein besonderes Jahr, es wurde eine traumhafte Dirigentenzeit wahr: Voller Musikalität ist `91 uns’re Tamara gekommen und hat im Nu alle Herzen gewonnen.

„Dat du mien Leevsten büst“ ist als erstes Lied erklungen, es wurde im Krankenhaus Springe gesungen.

Zur Singgemeinschaft gehört neben der Liedertafel ein weiterer Chor, ich stelle ihn in aller Kürze vor: Mitglieder des Männergesangvereins von 1839, des Arbeitervereins von 1875 und des Gesangvereins Eintracht beschlossen am 17.2.1946 gemeinsam zu musizieren; es durfte sich lt. Besatzungsmacht des 2. Weltkriegs nur e i n Verein – egal welcher Gattung – pro Ort präsentieren. So sang man im Geheimen in der Backstube von Lührings Bäckerei oft bis zum Morgenkaffee – mit Brötchen und Frühstücksei. Am 12.1.1957 hat sich der Volkschor Springe umbenannt: uns allen als Chorgemeinschaft Springe bekannt.

Chorleiter Prof. von Bloh – ein Bürger aus Springe – kümmerte sich streng um die chorischen Dinge. Gern ließ er auch vorsingen, so ganz allein, brachte eigene Kompositionen ins Repertoire mit ein. „Wenn die Bettelleute tanzen, wackeln Kober und der Ranzen“ – Jeder dachte bei sich so insgeheim: „Ich möchte aber kein Solosänger sein!“ Die Herren Stahmer, Meinberg, Jahn und Herrmann wurden weitere Leiter, (mit unserer Tamara ging es dann bis heute weiter).

1992 knüpften Chorgemeinschaft und Liedertafel erste Bande, gemeinsame Proben beider Chöre kam zustande, (denn Chorleiter Werner Herrmann ging in Rente), der Taktstock wurde an Tamara übergeben, jetzt sollte es nur noch gemeinsame Proben geben. Bürgermeister Matz führte beim ersten Konzert durch das Programm und sagte viele musikalische Leckerbissen an. Kai-Uwe Jirka sang mit seinem Kinderchor, die Big-Band von Nikolai Gliserin brachte große Stimmung hervor.

Im November 1993 erfreute der Chor die Springer Gäste mit einem Konzert zum Weihnachtsfeste. Russische Sänger vom Heiligen Vladimir waren dabei, sie sangen sogar mit unseren Herren eine deutsche Melodei.

Im neuen Outfit präsentierten sich beim Frühlingskonzert 1994 der Chor und stellte sich mit neuem Namen als „Springer Singgemeinschaft“ vor. (Zukünftig gemeinsamer Auftritt zweier eigenständiger Chöre Chorgemeinschaft und Liedertafel).

Im Januar 1995 fuhren wir zur Chorfreizeit ins Kolpinghaus, Tamara packte einen Koffer voller Noten aus. Geprobt wurde für ein Frühlingskonzert, fröhlich auch mal bis in die Nacht, als Stimmbildnerin hatte sich die Opernsängerin Almuth Kroll eingebracht.

Im März freuten sich 500 Zuschauer auf den Chor, er sang u.a. die „launige Forelle“ von Schubert vor. Mit dem Bielefelder Kinderchor zu singen brachte großen Spaß, gemeinsamer Gesang vom Kuckuck, der auf dem Baume saß!

Im September 1996 feierte die Chorgemeinschaft „50 Jahre“, sie sang vom „Vetter Michel“ und alte Madrigale.

Eine kleine Gruppe lud ein zu einer Show mit Rudi Schuricke, Roy Black, Nena und Marylin Monroe.

Der Knabenchor Hannover sang beim Konzert in höchster Brillanz, mit der „Lustigen Fuge“ zeigten auch wir sängerischen Glanz.

1997, ein neues Jahr, wie läuft die Zeit, die 3. Runde Duderstadt war jetzt bereit. Herr Winkelmann vom Sängerbund bringt hervor: „Tamara ist ein Goldstück für den Chor!“

Dann ging es an eine schwierige Aufgabe heran, dazu luden wir ein: Tamaras Ehemann. Mit Nikolai übten wir einen Kanon im russischen Dialekt, Tamara fragte erstaunt, welche Sprache wohl dahintersteckt. Mnogajalaeta – so ähnlich sollte es klingen – und viele Jahre Glück ihr bringen!

Im Oktober Lob in der Zeitung über uns und uns‘re Gäste, von tanzenden Matroschkas und vom Bläserensemble - es war das Beste.

Die Liedertafel wurde 160 Jahre jung (1998), das hielt den Vorstand samt Chor in Schwung. Wir probten bei "Petrus" - vorm Altar - den Jahrhundertwendetanz, "O - Donna Clara" und "Was machst Du mit dem Knie, lieber Hans!" Im Gasthaus Stamme waren dann alle dabei, eine Riesenfete, ein buntes Allerlei. Tamara sang mit Gerd im Duett, ein Frauenchor als Nonnen aus "sisteract". Wir ließen den CanCan erklingen und auch der "Tafelmeister-Chor" tat singen.

Im November`97 die Krönung vom Jahr: Konzert mit Jeffrey Smith, Herbert Steffen und Carola Dettmar. Opernflair weht durch die Aula Süd, „Gesang voller Ausdruck und Freude“ - wie die Presse schrieb.

´99 - Das Konzert in der Ignatiuskirche in Rom hat alle berührt, unser Fanclub, unser Publikum, hat es so gespürt.

Höhepunkte wie Heilige Messe im Petersdom und eine zufriedene Crew, ein wohltuender Lohn. In der Dreifaltigkeitskirche „Santissima Trinita dei Pellegrini“ sang ein Solo-Bassist und ein kleiner Damenchor, sie trugen u.a. Musik von Dimitri Bjortnjanski vor.

Beim „gemütlichen“ Abend musizierten Nikolai und Luigi im Duett, und wir legten mit einer Polonaise ´ne kesse Sohle aufs Parkett.

Ein paar Highlights möchten wir gern noch erwähnen, unvergessliche Stunden, die kann uns keiner mehr nehmen. Erste Plätze beim Wettbewerb „Niedersachsen singt“ unfassbar wie so ein Jubel klingt.

Im Mai schlug Tamara Stimmbildung vor, 6 Wochen probte Rochus Triebs in kleineren Gruppen mit dem Chor. Im Klosterhof Möllenbeck haben wir dann besonders schön gesungen - im romantischen Ambiente sind Melodien der „ältesten" Chöre erklungen.

2001 Im März eine Konzertreise in die Toskana mit Besuch in Florenz, unvergessliche Stunden für uns und unsere Fans. Das Konzert in Chiesa di Sante Margaritha mit besonderem Halleffekt hat uns anfangs ein wenig erschreckt. Das wurde fachmännisch durch das Dirigat geregelt, dann haben sich die Töne auch richtig eingepegelt.

In der Spitalkirche zu Siena sangen wir zur Heiligen Messe und gedachten in Ehr' an unsere verstorbene Carmen, die so gerne mitgefahren wär'. Wir besuchten Lucca und Piesa mit dem schiefen Turm und durften ein Liedchen singen im Baptisterium. Im „Il Plagio“ haben wir Chiantiwein probiert und die "3 Grazien" im Dom zu Siena avisiert.

Die Musik hat die beiden Chöre Liedertafel und Chorgemeinschaft zusammengebracht und offiziell 2 0 0 2 die Springer Singgemeinschaft e.V. d‘raus gemacht. Ein Traum wurde Wirklichkeit“ stand 2003 in der Zeitung zu lesen,

„die Wienreise sei ein unbeschreiblich schönes Erlebnis gewesen“. Welch ein Ereignis, im Stephansdom eine Heilige Messe zu begleiten, vom Wiener Bischof angekündigt, die Kirchenandacht einzuleiten. „Lobgesang“ und „Aveverum“ hallten durch den heiligen Raum, ungewöhnlich der Applaus – es war „wie ein schöner Traum.“

Mehrere Höhepunkte sollte uns das Jahr 2004 schenken, man mag nur an die Sopranistin Natascha Glembotzki denken. Das Ehepaar Heikamp hat sich mit einem Medley präsentiert und mit Humor und Charme unser Konzert moderiert. Larissa und Lilly tanzten mit seidenem Schal, wir sangen von der blauen Donau und vom Helenental.

Begeisterung und Freude auch über Wilhelm Buschs Humor, mit „Max und Moritz“ war eine tolle Stimmung im Chor. Strohbachs Musik hat uns fasziniert in ihrer modernen Art, aber unserer Tamara blieb viel Arbeit nicht erspart.

Kulissen wurden gebastelt, Hühner gebraten und hängend auf dem Baum, wahre Künstler waren am Werke, man glaubt es kaum. Die Nähmaschine rattert, die Hähne kräh’n, es war ein Chor voller Freude im Einsatz zu sehn.

2005: Viktor kümmerte sich um Licht und Requisite, er hatte viel Einsatz, war immer in unserer Mitte.

Sammy wurde als Zeichner für Max & Moritz engagiert, mit einem großen Porträt wurde die Bühnenwand verziert. Tamara gab dann die Parole aus: „Macht euch Kassetten und übt zu Haus. Kommt fleißig dann zur Probe her, dann gibt’s auch keine Defizite mehr!“ Sie hatte Recht, gesagt – getan: Zwei Aufführungen standen dann auf dem Plan. Professor Strohbach hat sich vor dem Chor verneigt und besondere Hochachtung für Tamara gezeigt.

2005 sangen wir Benefizkonzerte mit mehreren Chören für eine Klinik in Sri Lanka mit integriertem Waisenhaus. Dank gilt unserem Publikum für Spenden und viel Applaus. - Zur Adventszeit hatte Tamara schon wieder ein Programm erstellt, mit Flötenmusik und vorgetragenen Geschichten die Stimmung erhellt.

Eigenartig und genial zugleich: Tamara führte uns in einen Klangbereich von Delphingesang und Planetentönen, die aus 100 Fenstern strömen. Ein musikalisches Experiment zum Deutschen Kirchentag, dem wechselnder Klang, melodisch und dissonant, zugrunde lag. Der Österreicher Gerold Amann hatte alles konzipiert, im Herrmannshof wurden dazu „Obertöne“einstudiert.

Auch eine Chorreise durfte in diesem Jahr nicht fehlen, wir sind wahrhaftig recht fleißig gewesen.

Wir haben in Dresden die Festung „Königstein“ erklommen, nebenbei die lustigen Geschichten von August dem Starken vernommen.

In Pillnitz hat uns die „älteste“ Kamelie imponiert, die, geschützt durch eine Glaswand, im Winter nicht friert. Unvergessen: „Unser Chor trug im Saal der Semper Oper ein Liedchen vor!“

Auf der Festung Königstein brachten wir uns auch mit Singen ein: in der Dreikönigskirche ein Konzert mit viel Applaus und stehenden Ovationen, die viele, viele Arbeit – sie sollte sich lohnen.

Im Sept. 2006 hatte Pastor Soppa aus Berlin sein Versprechen gehalten, wir durften in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein Konzert gestalten. Wir lernten die Geschichte dieser heiligen Stätte kennen, können aber auch der Hauptstadt Kultur(en) benennen. O ja, es ist schon ein Zauber um Berlin, so ließen auch unsere Herren „unter’n Linden“ die Linden erblüh’n!

„Weiße Weihnacht“ sang Alfons Schleinschock zum Advent mit unserem Chor und Herr Beuster stellte eigene Kompositionen aus „Life Circle“ vor.

2007 wurde ein „Sommertraum“ wahr, wir sangen klassisch, romantisch, wienerisch, alles war da. Mit „Men of hope“ aus Kanada haben wir gesungen, „What a wonderful world“ ist überzeugend erklungen in einer Bühnenwand per excellence, gezaubert von Ecki „aus des Meisters Hand“.

Planung für 2008, Reise nach Prag und Weihnachtskonzert; Devise: dass man zur Chorfreizeit nach Bad Nenndorf fährt. "Alle maskiert, Chor der Gefangenen ,,Bakkarole und Spinnradlied“, wobei das Letzte doch auf der Strecke blieb. Herr Theiss gab neue Impulse, schunkelte mit uns durch den Saal, er machte uns locker ein um das andere Mal. In der Christ-König-Kirche präsentierten wir unser geistliches Programm, damit in Prag alles gut laufen kann.

Im Mai ging’s dann los in diese schöne Stadt, einfach phantastisch, was man da alles gesehen hat. Der 90-jährige Jan und Josef waren Reiseführer erster Güte, Disziplin mussten wir halten, „bummeln kam nicht in die Tüte.“ Dass 8 Leutchen auf der Prager Burg abhanden kam’n. hat Josef mit Nichtbeachtung abgetan.

Im Koliba-Restaurant bewunderten wir den Folklore-Tanz beim Böhmischen Abend mit Becherovka und Freibier – erquickend und labend. In der Nepomuk-Kirche sangen wir für unsere Fans fast allein, nur ein paar Nonnen und kleine Täubchen flatterten herein. Professor Kalfus aus Prag umrahmte unser Singen und ließ seine Orgelmusik durch die Kirche klingen.

Am 17.5. gratulierten wir sowie ein paar Gäste unserem Günter – auch Reiseführer Bus 2 – zum Geburtstagsfeste. Anschließend wurde ein Konzert in der Kirche St. Niklas von uns geboten, der Applaus sagte „gelungen“, trotz Wirrwarr mit unseren Noten.

Im Veitsdom haben wir hoch unterm Dach wie die Engel gesungen, unsere Herren haben, eingebettet im Orgelklang, wahrlich „himmlisch“ geklungen.

Zweimal haben wir in 2008 den Gottesdienst einer Goldenen Hochzeit begleitet, mit Duetten und Liedern den Paaren Förster und Schäffer eine Freude bereitet.

Unser Adventskonzert fiel wegen eines Umbaus nicht aus, wir verlegten es einfach ins Gotteshaus. Extraproben mussten trotzdem her, der „Kleine Trommelmann“ war ziemlich schwer: Triolen mal ja und mal nein, irgendeiner fiel immer drauf ‘rein. Der Beifall des Publikums machte uns Mut, „Triolen singen“ – das können wir gut!

2009 etliche Auftritte in der Springer Kultur – wie Schützen- und Stadtfeste, das sind einige nur. 2010 fuhr der Chor für 4 Tage nach Mainz an den Rhein, Besichtigung der Sektkellerei Kupferberg schloss die Reise mit ein. Die Altstadt Limburg und den Dom besuchten wir danach sowie ein Kloster namens Eberbach. Ein geistliches Konzert von 25 Min. durfte nach dem Gottesdienst erklingen, mit großer Anerkennung der Gäste für unser Singen.

2011 im Januar – Einweihung des Seniorenheims „Rosengarten“ mit dankbaren Zuhörern, die mit Applaus nicht sparten. „Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen, unsre Glock` hat 10 geschlagen.“ Der Nachtwächter Heinrich erzählte rund 50 Gästen viele Geschichten, er wusste aus Springes Kultur Interessantes zu berichten.

2011: „20 Jahre Harmonien mit Tamara Gliserin“: ein Konzert mit vielen Höhepunkten und auch Gästen. Der Musikverein gab ein „Russisches Tagebuch“ und „Abba Gold“ zum Besten. Dem Publikum zur Freude, und damit das Herze lacht, hatten wir ein Potpourri mitgebracht. „Comedian Harmonists in concert“ stellten sich vor, der Musikverein Völksen zusammen mit dem Springer Chor. Arrangiert und geprobt wurde dieses bunte Konterfei von unserem Ehepaar Gliserin – Tamara und Nikolai!

2011: „Tsunami“ in Fukushima/Japan: Ein „Tsunami“ in Fukushima/Japan erschüttert die ganze Welt, ein Erd- und Seebeben, das zu den größten aller Naturkatastrophen zählt. Es wurde im Juli in Springe ein Benefizkonzert organisiert Chöre/ Musikvereine haben gesungen und musiziert. Eine Abordnung der betroffenen Opfer war zum Konzert gekommen und hat die Spende von unserem 1. Vorsitzenden entgegengenommen.

2012 Kleines Konzert bei Petrus am heimatlichen Ort, Gesang beim 150.Jubiläum bei „Augusta“ setzte sich fort. Zum Jahresausflug flogen wir nach Bremerhaven aus und besuchten das „Deutsche Auswandererhaus“.

2013 fuhr der Chor nach Hamburg, hat im Michel feierlich gesungen, auf der Elbefahrt bei Köm und Bier hat’s eher seemännisch geklungen. Wir hörten von Obsternten und Apfelplantagen im Alten Land, Haltbarmachung von Obst in Gefrierhäusern, Handel und Versand. Unser kleines Ständchen auf dem „Apfelhof“ hat japanischen Gästen sehr imponiert, sie versprachen einen Obolus, und das hat auch funkioniert.

2014 erklang Vivaldi mit dem Chor in ganzer Pracht, mit dem Trio Concertini war der Frühling erwacht.

Tamara sang zur Freude aller aus ihrer Heimat „Susidko“ – ein scherzhaftes Lied, im ukrainischen Outfit, begleitet mit dem Akkordeon von Herrn Vieth.

2015 haben wir in Gestorf mit einigen Chören gesungen und auch im Kloster Möllenbeck sind etliche Lieder erklungen. In der Christ-König-Kirche wurde mit Gesang der Sommer eingeleitet,

danach eine Reise nach Kielce in Polen vorbereitet. Fünf unvergessliche Tage wurden daraus, liebevolle Gastgeber und ein Konzert in der Klosterkirche Bielinij mit viel Applaus.

2016 erklärte die Dozentin Doris Vetter aus Hamburg den Chören: „Wo sitzt die Stimme, der Atem, wie sind wir gut zu hören“? Der Chorverband hatte dieses Seminar organisiert, viele Sänger haben mit großem Anklang davon profitiert.

Tamara plauschte einst mit dem Conférencier Lutz Ackermann, dass man „das Volkslied als Seele des Volkes“ bezeichnen kann. So tauchte sie ein in die Gedanken von Poeten und Weisen und ging mit ihrem Chor im Juni 2016 auf „Volksliedreisen“. Günter Knipping umrahmte den Gesang mal schwungvoll, mal leis‘, eine kleine Flötengruppe vom „Doppelpunkt“ stellte ihr Können unter Beweis.

Im August hallte unser Gesang durch den Kurpark von Bad Münder wider, Applaus dankbarer Gäste für unsere Lieder.

Zur Adventszeit hatte Tamara schon wieder ein Programm erstellt, mit Flötenmusik und Geschichten die Stimmung erhellt. Neue Ziele wurden gesucht in so manchen Stunden – wir haben in unserer Tamara wieder eine Meisterin gefunden.

2017 lud der „Herrmannshof" zum Singen ein, ins schöne Ambiete, so ganz im Frei'n. Bei Vogelgezwitscher und Rauschen im Blätterwald ein fröhlicher Chorgesang uns widerhallt. Das ist vielleicht auch im „Cafe Wild“ gelungen, dort haben wir die Geburtstage von Siegfried und Tamara besungen. Gute Wünsche, Gesang mit vielen bunten Noten wurden unseren Geburtstagskindern geboten.

Im März 2018 wurde beim Benefizkonzert in Hameln für krebskranke Kinder gesungen, im Juni ist in der Klosterkirche Möllenbeck die "launige Forelle dem Bächlein entsprungen“. Sonderproben, stets neue Ziele, die auf uns warten, wie z.B. das Chorfest in Rinteln - im Rosengarten. Zum Jahresausflug besuchten wir den Dom in Halberstadt und eine Kaffeerösterei, ein Vortrag über das köstliche Getränk, „Kaffee und Kuchen“ waren auch dabei.

Im Dezember wurde das "Backtheater Walsrode" ein schönes Ziel, von allen umschwärmt, weil's besonders gefiel. Für unsere Fans sang der Chor in der Christ-König-Kirche adventliche Lieder, es flog sogar ein Englein vom Himmel nieder und hat dem Konzert besonderen Ausdruck gebracht sowie leuchtende Augen beim Publikum entfacht. Der Weihnachtsmann erschien persönlich mit kleinen Gaben, ein zufriedener Chor - das kann man so sagen!

2019 wurde ein Ausflug ins Emsland organisiert, im Kloster der Thuiner Franziskanerinnen Thuine gesungen/musiziert. Die 1869 gegründete katholische Ordensgemeinschaft ist im Sozial- und Bildungswesen tätig, das hat sich uns auch durch deren besondere Fürsorge bestätigt. Liebenswert und informativ wurde der Chor betreut, die Spende des Chores - von unserem ersten Vorsitzenden überreicht - hat sie besonders erfreut.

Ein großes Dankeschön gilt zum Abschluss unserer Tamara sowie den Choristen, die vielleicht die Proben alter Zeit vor Corona vermissen, dennoch fleißig proben - in freier Natur -, manch‘ fröhliches Lied singen in Moll und in Dur, und immer noch ist unser aller Fazit: Gesang ist Gesundheit, das schönste Hobby, das es gibt.